Size-dependent male mating tactics and their morphological correlates in Poecilia gillii

  • Hallo Erich, enfin (= endlich) ist wieder was von Dir zu lesen, zudem was zu Poecilia gilli, ein Fisch den ich mal hatte und auch nachgezüchtet (= vermehrt) habe. Leider komme ich in den Aufsatz nicht rein! Es steht geschrieben "the session has timed out, click the PDF link again!". Schade das, und auch das, eigene Fotos weiss ich auch nicht reinzubringen - meine Fische hatten hübsche rot und schwarz gezeichnete Rückenflossen. Gekauft hatte ich die Fische bei Kölle-Zoo an der schweizer Grenze , ich suchte eigentlich Phallichthys amates, "the merry widow lifebearer", ein Fisch, bis heute nicht gefunden! In diesem Sinne Zephyr:) - Ha!, noch was: Kucke ins Internet und finde was zu Phallichthys amates, "the merry widow livebearer" - "They are hardy, outgoing and, if fish can be so, personable." Frage mich jetzt tatsächlich: "lifebearer" or "livebearer" - that is the question! - Also, Poecilia gilli ist auch "hardy" and a great community fish, that even beginning hobbyists can easily maintain. Ist aus dem Internet! 8)

  • Sorry! "The session has timed out" bevor sie begonnen hat! - Macht nix - ich kenne die Fische und könnte selbst was schreiben, aber wohl nicht mehr in der Datz! - -- Ja, aber ich klicke jetzt den Titel an, dann kommt's: Biological Journal of the linnean Society, vom 6. Nov. 2020, also "brandheiss"! Lese die fett gedruckte Einführung, und das ist so, was ich auch beobachtet habe. Nur, meine Fische sahen hübscher aus - die Rückenflosse beim dominanten Männchen war mehr rot-schwarz, mit kleinen weissen Tupfern drin. Es gibt sicher verschiedene, regionale Populationen. Hab irgendwo noch die Fotos, einst mit 'ner Canon EOS 500 D gemacht, jetzt fotografiere ich mit 'ner Canon 800 D und Zoomobjektiv 18 - 135 mm, ist praktischer und reicht für den Normalverbraucher. In diesem Sinne Ciao und beste Grüsse nach Germany! - C 4 :) Ah ja - Zweifel ausgeräumt - zu den "livebearing fishes of the family of Poeciliidae" finde ich was in "Ecology and Evolution of Poeciliid fishes" aus dem Jahr 2011 ist doch gut, wenn man so'n Buch im Regal griffbereit hat - nur, wir Menschen sind vergesslich!

  • Yes und okay, ich will nicht kritisieren, aber nach meiner Meinung ist die Literatur im Literaturverzeichnis nicht die neueste, z.B. Greven und ReznicK sind schon etwas "angealtert" - da gibt es "Lakunen" in der Literatur - aber ich bin kein Universitätsprofessor und vergebe keine Note - nevertheless, ich orientiere mich an "Ecology and Evolution of Poeciliid Fishes" von 2011 mit 27 Kapiteln drin und bin auch ein Fan von Wolfgang Wickler - und wie gesagt, hatte die Fische selbst im Aquarium nachgezüchtet, bzw. "vermehrt" - jeder sieht eben his fishes durch seine Brille! Tschüss, Zephyr :) Noch 'n Nachtrag: Sehe im Internet ein hübsches Männchen von P. gilli, fotografiert von Frank Tiegler bei hippocampus bildarchiv, so was hatte ich - das kann wahrscheinlich jeder gucken! :)

  • Das Ergebnis dieser Untersuchung ist alles andere als überraschend. Für andere Lebendgebärende wurde herausgefunden, dass die großen Männchen so viel mit dem Verscheuchen anderer Männchen zu tun haben, dass die kleinen, die unauffälliger sind, viel höhere Befruchtungserfolge haben. Größe alleine bringt es also nicht, es reicht auch, wenn man klein und clever ist.

  • Hallo, verehrte Experten, es steht aber auch geschrieben, die grössten (= dominanten!) Männchen sind auch die schönsten und haben deshalb auch die besten Erfolge beim weiblichen Geschlecht, das wäre dann die Theorie der "female choice". Guppyweibchen haben eine Vorliebe für Rot und Schwarz bei Männchen, vgl. Anne E. Houde, "Sex, Color, and Mate Choice in Guppies", das war bei mir auch beim Platy, X. variatus, im Aquarium zu beobachten, obwohl seiner Zeit die Datz-Redaktion daran Zweifel hegte. Es gibt eben verschiedene evolutive Möglichkeiten, da wären wir dann bei R. Dawkins und seinem "Extended Phenotype" (1982) gelandet. Von Poecilia gilli gibt's auch farblich hübsche Mannchen - siehe Abbildungen im Internet - glücklicher Weise gibt's heute das Internet, aber siehe auch Aquarienatlas Band 4: Ersteinfuhr durch Dibble 1986! Leider bin ich kein so begabter Computermensch und kann hier nicht eigene Fotos reinbuchsieren, ich bin bei Windows 7 stehen geblieben. Es grüsst freundlich in den Zeiten des Coronavirus, Zephyr :):):)

  • Hallo Leute, ich bewundere die genauen Fundortangaben für Poecilia obscura von Erich (= Pardalis) und Harro, bleibe aber hier bei Poecilia gilli - wo hat denn Monsieur Dibble seine Fische 1986 gefangen? Dibble war DGLZ-Mitglied, der Fundort sollte also bekannt sein. Gucke nach im Internet bei Wikipedia und lese; Poecilia gilli Kner, 1863, Distribucion geografica: "Se encentran en los atlanticos de Centroamerica a desde Guatemala hasta Costa Rica, Tambien a Panama." Ein Foto ist auch dabei - P. gilli Hembra, evtl. die Fundortangabe: Rückenflosse teilweise schwarz und gesprenkelt, leichter Rotschimmer im oberen Teil der Schwanzflosse. Es gibt offensichtlich verschiedene regionale Populationen mit unterschiedlich gefärbten Fischen. Trennt man da auch in der DGLZ die Fische je nach Fundort? - Na ja - Spass bei Seite! - mein "Fundort" war 2008 Kölle Zoo im Dreiländereck bei Basel. Jungfische zunächst mit Salinenkrebsen angefüttert, aber Salzzugabe im Aquariumwasser nicht gegeben - so wie im Aquarium Atlas Band 4 empfohlen. Es grüsst in den Zeiten des Coronavirus Zephyr :) Ah ja - noch 'n Nachtrag: Der Fisch auf dem Bild von Frank Tiegler, somit auch die meinen, sind hübscher als der Fisch bei Wikipedia (Bildautor unbekannt) - ich hab also Glück gehabt, die "richtigen" Fische gefunden zu haben! :) - Hmm, spanisch sollte man können - hembra = weiblich! :)

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