Theorie und Wirklichkeit

  • Hallo, Freunde im DGLZ-Forum! Wissenschaftliche Aussagen stimmen oft nicht mit den eigenen aquaristischen Wirklichkeiten ueberein: Bei Gambusia holbrooki soll der Abstand zwischen Geburtsereignissen eines Weibchens bei 18 - 24 Tagen liegen (Michele Dionne, 1985; Johnson u. Bagley, 2011). Diese Zeitspanne ("interbrood interval") ist in meinem Aquarien-Experiment bereits diverse Tage ueberschritten. Bei biologischen Ereignissen ist es oft wie mit dem Wetter - Prognosen sind nicht 100%-ig zuverlaessig. Es gibt auch immer Erklaerungen fuer das Nichteintreffen eines Ergeignisses - bei mir sind's evtl. das unzureichende Futterangebot und zu niedrige Wassertemperatur - mit 24° statt 30° C scheine ich das Geburtsereignis zu verzoegern. Aber 30° C im Aquarium ist ja auch irre! Andererseits, im Freilandkuebel wurden jetzt schon 32° C bei Schoenwetterlagen erreicht - da sitzen allerdings in dem Kuebel unter dem Schatten der Muschelblume zwei Weibchen drin, die mir noch nie Jungfische gebracht haben. Verkehrte Welt? Es gruesst Zephyr

  • Ja - ich wundere mich ueber mich selbst, dass ich so viel Energie in diese doch recht unscheinbaren Gambusen investiere. Die Alttiere sind Meister im Versteckspiel - mit Pflanzen im Becken oder Kuebel hat man Muehe sie ueberhaupt zu entdecken. Es sind keine "Vorzeigefische"! Die Jungfische sind gottseidank weniger "cryptisch" und gehen ans Futter (Artemia aus der Flasche). Was aus ihnen wird, wird sich zeigen. Eben! - es ist die Neugier, was sich da so entwickelt! :lol: Es gruesst H.B. aus F

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!