beiseite geschoben - aber vitalistisch: Epiplatys dageti

  • Hallo, am Sonntag den 2. Okt. 2011. "Vitalismus" ist die Lehre von der Lebenskraft (Duden!). Stelle heute zufaellig fest, Epiplatys dageti sind ausgesprochene "Vitalisten". Hatte ein Maennchen mit zwei Weibchen ins "Abseits" gestellt, in ein 25-Liter-Becken, das ich vollgestopft hatte mit ueberschuessigem Javamoos. Es kam vorher monatelang kein Nachwuchs, obwohl ich extra fuer diese "carnivoren Streifenhechte" (s. Mergus, Bd. 1!) kleine Insekten fing. Ich war enttaeuscht und boese! So fristeten sie jetzt wochenlang ein nahezu unbeachtetes Schattendasein, nur noch bei Tetra-Phyll "Guppyfutter"! Ich glaubte heute meinen Augen nicht zu trauen: Es gibt "ungezaehlte", schon deutlich gestreifte Nachwuchsfische! Da muss man sich manchmal als Aquarianer ueber seine Fische schon wundern. Da mueht man sich monatelang erfolglos ab und gibt schliesslich auf - und dann geschieht ein Wunder! Eine schoene Sonntagsueberraschung! Es gruesst allseits Zephyr

  • :D - aber so ist es doch öfter im Leben: Je mehr Mühe wir uns geben, je mehr wir aus unserer Sicht optoimale Bedingungen schaffen und je mehr wir beoibachten, nachschauen, pürfen, verbessern..., desto mehr Unruhe schaffen wir - sowohl für die Fische (die das damit quittieren, dass sie sich eben nicht vermehren) als auch für uns - irgendwann kommt der Punkt, an dem wir das Gnaze nur noch "verschlimmbessern". Ich habe peruanische Waldwelse, die leider bislang nur ein Mal gelaicht haben - und zwar als ich 2 Wochen im Urlaub war!

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