Hallo, verehrte DGLZler! Im Forum ist die Freiland-Aquaristik kein Thema? - Also, denn - ich habe gerade (bei 28 Grad im Schatten!) einen 75 -Liter-Bottich (schwarzer Maurer-Kuebel ?) Garten aufgestellt und mit 5, etwas schattenspendenden Pflanzen umstellt: 3 Callas (gelb- und weiss-bluehende Sorten) und zwei rosabluehende Cleomen (Spinnenblume ?). Also die Pflanzen sollen auch den schwarzen Kuebel verschoenern - und eben auch als Schattenspender funktionieren - denn bei praller Sonne kann die Wassertemperatur (Mai, Juni, Juli) ueber 30 Grad ansteigen. Habe keine Wasserbewegung - weil kein Stromanschluss verfuegbar. Also, ich werde 6 oder evtl. auch 8 Guppys einsetzen - evtl. auch einen Halbschnaebler, weil die Guppys die leckeren Anfluginsekten nicht fressen - der Halbschnaebler wird sich delektieren. Aber eine Nomorhamphus-Art im Garten-Kuebel - geht das? Na ja, das ist ein Experiment - und die kritischen Geister der DGLZ moegen mich verdammen! Immerhin seit Wochen gibt' s aeusserst warme Temperaturen - fuer April und Mai ungewoehnlich. Aber auch bei einem Temp.-Abfall sollte der Halbschnaebler ueberleben - die Fische leben in Gebirgsbaechen (siehe Brembach!). Wie ist das mit "Kuebel-Aquarianern" in der DGLZ? Bei den frz. "Aquariophiles" spricht man von "Fisch-Muelleimern" = <poubelles-poissons> - allerdings nix naeheres darueber gelesen! Es gruesst Zephyr
Freiland-Aquaristik - ein Thema fuer DGLZler?
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Da verweise ich doch gleich auf Heft 1-2011 der DGLZ-Rundschau mit einem ausführlichen Bericht über die Freilandhaltung von Goodeiden. Weitere Berichte gab es in früheren Ausgaben. Geht natürlich, führt zu größeren und kräftigeren Exemplaren.
HH
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Danke fuer die Meldung! Ja "Rundschau" - wusste ich, hab' s aber nicht gelesen. Aber jetzt zu Saisonbeginn koennte man ja im Forum diskutieren ... Ein dummer Vorschlag? Fischbesatz, Behaelter, Technik, .... Habe gegoogelt - da hat einer auch Garnelen "in die Freiheit" gesetzt! Meine 550-Liter-Gartentonne ist z. B. unguenstig - zu tief und oben zu wenig Flaeche - flache Behaelter sind besser - aber welche? Ein 75-Liter-Kuebel koennte auch etwas groesser sein - sollte aber einfach aufzubauen sein - kein Monument fuer die Ewigkeit! Uebrigens Seerosen aus dem Garten-Center brachte ich voriges Jahr nicht zur Blute - schwimmende Wasserhyazynthen sind sicher besser? Auch zur Technik gaebe es evtl. gute Ideen. Ich waere z.B. dankbar fuer eine leichte Wasserbewegung, aber ich weiss nicht wie! -Z.B. ein zweiter Kuebel mit Ueberlauf, der sein Wasser in den Hauptkuebel speit - sollte natuerlich nicht so haesslich aussehen! Na ja, der Stromanschluss ... Was die frz. Freunde mit dem "poubelle-poissons" meinen weiss ich nicht - ich habe in den angekuendigten "Chat" nicht reingeguckt. Es gruesst Zephyr PS.: Da kommt mir zur Wasserbewegung noch 'ne Idee - wie waere es mit einem kleinen Windrad als Antrieb - ich habe zwei bunte, ziemlich nutzlose Propeller - die sollen Voegel verscheuchen - tun sie aber kaum! :lol:
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z. B. kleine Swimmingpools für Kinder oder große Wannen aus dem Galabau!
HH
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Hallo Fisch-Fans in der DGLZ! Heute ist Freitag der 13. (Mai)! Und der beginnt wie all die Tage zuvor mit blankem Sonnenschein (so 28 Grad Lufttemperatur koennten es werden!). Aber mein Eindruck: "Outdoor-Aquaristik" ist nicht so die Sache der DGLZler - zumindest kommt im DGLZ-Forum keine Diskussion in Gang, obwohl wie hh vermeldet, in der Rundschau einiges geschrieben wurde. Und dann - kein anerkennendes Lob fuer die Pflanzenumrahmung meines Fisch-Kuebels!
- ich habe jetzt sogar noch in den Hintergrund der Szenerie einen groesseren Topf mit Fuchsien gestellt. Beim Blick durch die Kamera meinte ich zu erkennen, da fehlt doch noch was im Hintergrund. Sorry, die Guppys sieht man nur beim Einblick direkt von oben - und der Halbschnaebler macht mir Sorge, weil er rausspringen koennte. Wasserhyazynthen habe ich noch nicht. Die Pflanzenumrahmung hilft nix, wenn der "Hecht" ueber den Rand springt. Gottseidank! - Guppys machen nach meiner Erfahrung keine Luftspruenge, die bleiben mir mit Sicherheit erhalten. Und: Viel Glueck heute am Freitag den 13.! Zephyr -
Hallo, verehrte DGLZler! Also Freitag der 13. (Mai) ist ueberstanden - und mein Gartenbiotop habe ich nun doch vergroessert - den 75-Liter-Bottich durch einen runden Plastik-Kuebel ersetzt, mit Innendurchmesser 76 cm, Wasserstand knappe 40 cm, es bleibt ein Rand von ca. 10 cm. "Fischli" ist Mathelehrer, wie ich im smalltalk sehe, das waere eine Aufgabe fuer seine Schueler mit der Frage "Um wieviel Liter hat Zephyr das Wasservolumen in seinem Gartenbiotop vergroessert?" Man sieht "outdoor-Aquaristik" kann sogar mit Mathematik zu tun haben. Allerdings nach Meinung meiner Frau "ist groesser nicht schoener"! Tatsaechlich, das Arrangement mit den Pflanzen um den Kuebel herum ist weniger gelungen - es ist verbesserungswuerdig! Kuebel-Aquaristik kann auch mit Garten-Architektur in Verbindung gebracht werden. Und last but not least, ich habe wieder gegoogelt mit "Fische in der Gartentonne" - da kam ich in ein Aquaristik-Forum mit hoechst wundersamen Beitraegen! Man kann sowas natuerlich als humorvolle Unterhaltung lesen - und im DGLZ-Forum koennte man das ernsthafter diskutieren - oder eben auch nicht! Immerhin, bei mir ist kein Fisch gestorben (trotz Temp. Absenkung nachts auf 15 Grad! - voriges Jahr uebrigens auch nicht!) - kein Fisch ist bisher ueber Bord gesprungen! - Ach ja - auch das noch zum Schluss: Vor 3000 Jahren, am Hofe des chinesischen Kaisers, wurden Goldfische bereits in grossen Tonkruegen gehalten. Logisch! Der Kaiser kannte noch keine Plastikkuebel. :o Ciao, Zephyr
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Hallo, Freunde der lebendgebaerenden Zahnkarpfen! Hier ein Fortsetzungsprotokoll von Zephyrs Freiland-Experiment mit Guppys (3 Paare) und zunaechst zwei dazugesetzten Nomorhamphus (liemi ?) - Weibchen. Heute um 8.15 Uhr gemessen 18 Grad Wassertemperatur - der Kuebel liegt noch im Schatten einer Hecke. Sonne scheint volle Pulle, es wird wieder ein warmer Tag. Sehe an der Oberflaeche 12 neugeborene, kleine Guppys, schwimmen im Verband von zwei Gruppen. Nomorhamphus gehen auf Disstanz zueinander - fressen wahrscheinlich einige kleine Guppys, aber es gibt auch kleine Fluginsekten auf der Wasseroberflaeche. Adulte Guppys treiben in Bodennaehe "ihr Unwesen". Kuebeldurchmesser hat mit 76 cm Durchmesser eine durchaus ausreichende Oberflaeche. Wasserstand 40 cm voll ausreichend - ca. 10 cm freie Kantenhoehe nach oben verhindert das Rausspringen der Halbschnaebler. Ein nicht zu tiefer Kuebel ist besser als ein tiefes Regenfass!Also, kann ich ein Freilandexperiment mit Guppys und auch einer Halbschnaeblerart durchaus ab ca. Mitte Mai empfehlen - es ist ein interessantes "outdooer-Abenteuer". Habe DATZ 4/95 nochmal durchgeblaettert - da ist dreimal M. Kempkes zum Guppy zu lesen, und mit seiner Buchkritik an H.J. Mayland (Guppy, Platys, Mollys - 1994) geht Michael sehr kritisch ins Gericht ... Ich sehe das nicht so pingelig! Ich bin auch kein professioneller Schreiber. Im gleichen Heft schreibt ein Amateur auch seine Erfahrungen mit Nomorhamphus liemi ... Nun frage ich mich nur noch, ob mit 4 erworbenen Nomorhamphus-Weibchen bei guter Fuetterung (Insekten wie Fliegen und kleine Motten und Muecken) auch Nachwuchs kommen kann - denn ich werde doch keine jungfraeulichen Halbschnaebler-Weibchen erworben haben. Na ja ich bin kein Profi - nur ein Amateur, der seine eigenen Experimente macht und den Profis nicht alles abnimmt. Es gruesst Zephyr :lol:
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Nomorhamphus - nur Weibchen. Das ist fast normal. Die Männchen gerade von Wildfängen können so aggressiv sein, dass selbst bei der ansonsten probaten Überbesetzung die Kämpfe weitergehen und nur ein Männchen übrig bleibt.
Morgen wird mein Freilandaquarium aufgebaut, geschätzter Inhalt 2000 l... Aber wahrscheinlich nicht nur für Lebendgebärende. Erst mal kommen meine Seerosen rein!HH
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Hallo und Bonjour! Na ja - ueber die Herkunft und Identitaet meiner Halbschnaebler-Damen bin ich mir nicht im Klaren - habe sie jetzt alle in den Garten gesetzt. Ihre innerartliche Aggressivitaet haelt sich in Grenzen und mit den Guppys leben sie ganz "harmonisch" zusammen. - Allerdings, ich muss gestehen, was die "kaiserlichen Goldfische in Tonkruegen" angeht (siehe oben!), da habe ich ganz schoen daneben gehauen - ich glaube jetzt, der Goldfisch kam erst so im 13. Jahrhundert in China in Mode - immerhin, ich korrigiere mich! Man lernt eben immer wieder dazu, besonders aus Fehlern! - Hier bei mir zur Zeit fast taeglich mittags 30 Grad im Schatten, Wasser im Kuebel (geschaetzte 150 Liter) mittags 25 Grad - nachts deutliche Abkuehlung auf 17-18 Grad. Macht den Fischen offenbar keinen Schaden! Einen Teich will ich nicht anlegen ... ist mir zu "monumental". Neben den Fischen im Kuebel bemuehe ich mich um die "gartenarchitektonische Umrahmung" der Kuebel - ist gar nicht so einfach! Kann aber jedem "indoor-Aquarianer" so ein "outdoor-Abenteuer" empfehlen - der Spass lohnt sich!
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Hallo Zephyr,
ich durfte bei einem unserer französischen Freunde seine Outdooraquaristik bewundern.
Unser Eric hat über 10 aufblasbare Swimmingpools genutzt, um die verschiedensten Lebendgebärer darin zu vermehren. -
Hallo! Ja toll, im Rheintal ist das Klima temperiert, aehnlich, wie bei mir. Der Eric will sicher verkaufen - ich nicht. Aber bei mir gibt's jetzt doch einen "Haerte-Test": Nach einem Regenguss naechtlicher Temperaturabfall auf 12 Grad - Wasser noch 16 Grad. Ich decke meine zwei Kuebel mit Folie ab und bleibe optimistisch - auch in der Natur der warmen Zonen gibts kurzfristige Katastrophen - "genetisch" ist sowas beruecksichtigt, wenn der Stress nicht zu lange dauert. Ich habe keine verwoehnten Hochzuchtguppys ausgesetzt und die Halbschnaebler sind eh "halbwild", um es laienhaft zu sagen. Es ist das 4. Jahr meiner "outdoor-Experimente" mit Guppys und Xenotoca eiseni - aber Halbschnaebler hatte ich noch nicht draussen. Na ja - und Vulkanausbrueche mit Aschewolken, wie z.Zt. in Island, gibt' s in Mexiko und Indonesien auch - das ist schlimmer, als ein Temperaturabfall, denke ich. Und ich selbst, ich ziehe jetzt einen warmen Pulli an! Ciao! Zephyr
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Ein Nachtrag, um der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Ein naechtlicher Wasser- Temperaturabfall auf 14 Grad macht den Guppys offensichtlich nix aus - es gibt zahlreiche Jungfische! Aber den Halbschnaeblern bekommt das weniger gut - mindestens einer erlitt den Kaeltetot - ein weiterer ist veschwunden - wahrscheinlich ueber den Kuebelrand gesprungen. Also ein Resumee: Guppys und Xenotoca eiseni eignen sich fuer die outdoor-Kuebel-Aquaristik - Nomorhamphus nicht, taete ich sagen. Die zwei Wasserhyazinten mit den fleischigen Knollenblaettern machen sich gut im Kuebel - ob sie zur Bluete kommen, ist noch eine offene Frage - aber der kalendermaessige Sommer hat noch nicht begonnen - und das Freibad der Stadt hier oeffnet erst am 11. 6. seine Pforten! Somit tschuess! Zephyr
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