Ist Verhaltensbiologie ein Thema in der DGLZ? Da gab' s mal einen Aufsatz von Michael K. ueber "agonistisches Verhalten" in der Rundschau - es ist schon einige Jahre her - aber immerhin, also doch. Also bei meinen Limia (versicolor ???) herrschte zwischen Mann und Frau paradiesischer Frieden. Aber ploetzlich hat sich das Blatt gewendet - das koerperlich kraeftigere Weibchen hetzt das Maennchen durch durch das Terrain. Und dumm wie das Maennchen ist, sucht das Maennchen immer wieder die Naehe des Weibchens - aber statt Liebe gibt' s Hiebe! Auch ein Fall von "agonistischem Verhalten" - ein Sonderfall? Sehe mich gezwungen, das Maennchen vor den Aggressionen zu retten. Schade, man haette ja gerne Harmonie in seinem Aquarium! Zephyr (PS: Sehe meinen Text doppelt - hoffe nicht, dass er zweimal im Forum erscheint - sorry auch die Informatik gibt zuweilen Raetsel auf).
Verhaltensbiologie
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Auch wenn wir es vielleicht nicht so hoch hängen - Verhalten spielt natürlich eine Rolle!
Das Männchen muss beobachtet werden. Wenn es weiter verfolgt wird, vielleicht ein paar Pflanzen mehr einbringen.
HH
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Hallo und danke fuer hilfreiche Ratschlaege. Die Verhaltensbiologie der Lebendgebarenden Zahnkarpfen war ja im Juni ein Thema in St. Andrews - siehe Datz 9/2010 ("Vierte Europaeische Lebendgebaerende-Konferenz"). Ich hingegen studiere meine Limia 'obscura' alleine ohne wissenschaftliches Institut. Nach Abbildungen im Mergus Atlas koennten es L. versicolor oder L. zonata sein. Was heisst eigentlich "cf" bei L. versicolor - scheinbar gibt es Unsicherheiten bei der Artbestimmung. Ich halte in einem 70-Zentimeter-Becken nur ein einziges Paar - das ist gewiss nicht "artgerecht", denn in der Natur (Haiti ?) leben diese Fische bestimmt in Gruppen oder "Schulen" - hingegen sind es kaum "echte Schwarmfische". Und ueberhaupt, was ist ein "Schwarmfisch"? - darueber habe ich schon mal im Zusammenhang mit Limia nigrofasciata gegruebelt. Also, meine beiden Limia leben recht einsam zwischen Buescheln von Javamoos, wie einst Adam und Eva im Paradies. Aber wir wissen es ja heute, mittlerweile gibt es ueber 6 Milliarden Nachkommen von jenen .... Es steht mir also noch einiges bevor! Irgendwann werde ich die Fische fotografieren - aber meine neue Kamera hat wahnsinnig viele Funktionen - auch ein Objekt fuer intensive Studien! Zu Mittag bekommen meine Fische Artemia-Nauplien - eigentlich erstaunlich, dass so grosse Fische (immerhin ca. 6 cm) so winzige Nahrung mit grosser Gier fressen! Als Aquarianer kann man sich eben immer wieder nur wundern! Und das ist ja das Schoene an diesem Hobby!
Zephyr -
cf. bedeutet confer, ähnlich. Heißt, die sehen so aus wie versicolor, sind es aber vielleicht nicht. Kann man aber am Foto einigermaßen erkennen - also ran ans Werk!
HH
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Ha! Sie koennen gut reden - Sie haben Praxis und wissen wie es geht. Aber recht haben Sie, ich sollte mich sputen mit dem Fotografieren der Limia - denn das Weibchen hat einen runden Bauch - das macht sich auf einem Foto besser, als nach dem Ablaichen, wenn das Weibchen schmalbruestig ist. Aquaristik, Digitalfotografie und der perfekte Umgang mit dem Computer, das ist dann doch eine Menge Zeugs! Als Amateur soll man nicht verzagen, wenn was nicht klappt - das eine laeuft eben besser als das andere. Es grusst Zephyr
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