Mal nachgeforscht, weil man's wissen sollte

  • Hallo Leute und Guppyfreunde! Also Guppys hatte ich schon 1952, damals im Gurkenglas, und die Fische waren echte wilde "Urguppys" der Sorte Poecilia reticulata, sie brachten reichlich Nachwuchs. Mit Schulfreunden jener Zeit trieb ich regen Tauschandel, vor allem wegen der bunten Mânnchen. Anne E. Houdes Buch "Sex, Color, and Mate Choice in Guppies" habe ich allerdings erst 2005 gelesen, reichlich spät und ich angele es mir gerade wieder Mal raus aus dem Regal. Ich staune, es gibt im Index keinen Hinweis, bzw. Worterklärung für "Gonopodium", wäre doch wichtig das, nur zu "good genes" ist was vermerkt. - Okay, gucke also im Internet nach, da findet man ja fast alles, eigentlich bräuchte man sich kein Fachbuch mehr zu kaufen: "Gonopodium" ist eine Wortschöpfung aus dem Altgriechischen, kommt von "gon" gleich Zeugung und von "podion" gleich Füsschen - also das Gonopodium ist das 3Zeugungsfüsschen" - finde ich nett und man sollte das doch wissen - oder? - Okay, ich bin für "small talk", man lernt auch da dazu und kann auch da seinen Spass haben. Es rüsst recht freundlich Zephyr

  • Lieber Zephyr,


    Du weißt natürlich, dass Poecilia reticulata keine "Sorte" ist ....

    ... bei "Gurkenglas-Guppys" kommen bei mir immer die schönsten aquaristischen Erinnerungen hoch! Gurkengläser mit selbstgefangenen Guppys stehen auch heute noch auf meinem Balkon. Bald müssen sie wohl in die Wohnung, die fast schon eine Lichtenberger ist ... ;-)


    Ein Gonopodium haben verschiedene "Gruppen" im Tierreich, Guppys auch, weil Flossen - offenbar selbst die unpaarigen - früher als "Füsse" galten.


    Freundliche Grüße aus Berlin


    Erich

  • Hi! Erich, schön wieder was von Dir zu lesen ... Also, Du hast Guppies auf dem Balkon Deiner lichtenberger (?) Wohnung. Berlin-Lichtenberg sagt mir was, ist aber schon 'ne ganze Weile her. Okay, ich hatte in den letzten Jahren im SOMMER Guppys im Garten, in einem 500-Liter-Gartenfass, das war mehr hoch als breit, ca. oben mit 85 cm rundem Durchmesser. Das war eigenlich kein Erfolg, die Fische nutzten nur die Wasseroberfläche und man sah nicht viel von ihnen. Auch Nachwuchs kam nicht - und die zahlreiche Insektenanflugnahrung frassen sie nicht. Okay, kleinere Behälter auf der Terrasse mit Pflanzen drin und sprudelartiger Wasserbewegung wäre sicher ne bessere Idee. Aussentempereraturen, auch unter 18 Gad, halten Guppys locker durch. Vielleicht nächsten Sommer mal, denn diverse passende Töpfe hätte ich, auch Steinkrüge mit ca. 50 Liter Fassungsvermögen, - nur keine Guppys mehr! In diesem Sinne Ciao!, ... hier nach wie vor Sonne mit bis zu 32 ° C, sicher wärmer als auf Deinem Balkon! 8) Es grüsst ganz herzlich Zephyr

  • Hallo Volker! Klar doch - Guppys im Freien ist nix Neues. Allerdings Gambusen (holbrooki) geht vielleicht besser - die sind zäher im Nehmen - haben auch 'n Gonopodium - sprich 'n "Zeugungsfüsschen" - findet man im Handel aber selten. Andere Leute haben auf dem Balkon Tomaten in Töpfen - geht alles! :) Zephyr

  • Lieber Volker,


    natürlich ist "Gurkenglas" anders gemeint, obwohl ich um 1970 mit "Wildguppys" in gläsernen Gurkenbutten von knapp 10 Litern Inhalt angefangen habe!


    Heute sind es 30 l-Becken ... jetzt werden sich die vereinigten Schreier aller Foren wieder mächtig ereifern!


    Entscheidender als vermeintlicher Schwimmraum sind Wasserpflege, Fütterung und Bepflanzung!


    Seit dem 25. Februar 2006 halte ich N. elegans in einem 10 l - Cube, das "Gurkenglas" steht seitdem unverändert auf meinem Schreibtisch ... und ich kann/muss regelmäßig Nachzuchten verschenken ....

    Gruß


    Erich

  • Hallo Leute! Also meine Erfahrung ist, dass bei Glasbehältern im Freien es schnell zu Algenwuchs an den Glaswänden kommt und die Sicht versperrt. Auch sonst in einem Gartenteich bei Sonneneinstrahlung hat man schnell 'ne "Algenpest", der Schwimmraum für die Fische wird eingeengt. In Südfrankreich sah ich in einer Parkanlage vor einem Krankenhaus einen netten Gartenteich mit Goldfischen, leider nahezu zugewachsen mit "hässlichen" grünen Fadenalgen. Das Wasser war allerdings glasklar, soweit es noch freie Flächen gab. Da man ja stets geneigt ist nur das "Schöne' zu fotografieren, habe ich da leider keine Fotos gemacht. Bedauere ich jetzt. Und man schleppt ja auch nicht ständig ne Kamera mit sich rum. Sehe jetzt, es gibt 'ne neue Canon EOS 90 D, schnellschüssige High Tech, aber 'n echtes Schwergewicht, wohl eher was für zu Hause. Bin kein Profi. Es grûsst aus dem herbstlichen Süden - Zephyr

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  • P.S.: Es gab zwei Tippfehler - peinlich, hab's korrigiert! Zudem, die neue Canon 90 D, ob da schon wer Erfahrung hat? Ciao! 8)