A new species of Jenynsia (Cyprinodontiformes: Anablepidae)

  • Hallo Erich! Echt ein "heisser Fisch" - aber kaum für's Aquarium geeignet! Nevertheless, Du bringst einen Beitrag von der Uni Konstanz mit Axel Meyer, für ihn ein "Plus" im Science Citation Index - und Du unterstützt ihn mit Deinem Beitrag. Super! - In Konstanz interessierte mich Mal bei den Biologen ein Aquarium mit Elritzen, ist auch ein "Kärpfling", mit dem wurde bewiesen, dass Fische Farben erkennen können. Sowas könnte auch DGLZler interessieren. Elritzen brauchen sauberes Wasser. Hat mich gefreut! Es grüsst Zephyr :)

  • Lieber Zephyr,


    ja, den tollen Terrarien- und Aquarienraum - ich glaube der war in der Nähe der Mensa - der Uni Konstanz, habe ich in den Anfängen der 80 Jahre des letzten Jahrhunderts des vergangenen Jahrtausends auch oft bewundert! Mich haben die Feuersalamander am meisten beeindruckt, aber dann kamen schon die Elritzen. Ein Traumaquarium!


    ... und dass in Konstanz schon damals die alten Strukturen Zoologisches und Botanisches Institut weitestesgehend aufgebrochen wurden.


    Besonders schön, dass Du gleich "Deinen" MEYER gefunden hast!


    Gruß


    Erich

  • Hmm? Grüss Gott, lieber Erich, zurück vom Schwarzen Meer? Fragte mich derohalben, weil ich noch nie am Schwarzen Meer war, ob's da auch an der Küste Gambusen (Mosquitofische) angesiedelt wurden. Und ,... , "mein Meyer" wäre eigentlich der Ernst Mayr aus Kempten, gäbe dann auch noch 'n Heinrich Meyer, einer aus Freiburg. Okay, der Axel M. ist der, mit "Adams Apfel und Evas Erbe", das ist kein Fischbuch, passt aber zu Kutscheras "Gender-Paradoxon", auch kein Fischbuch. Es ist schon verrückt, was man sich so als Aquarianer und Laienbiologe für Bücher kauft und liest. Andererseits, Dein "Schwefel- Poeciliide" ist auch recht "abseitig" der Aquaristik, noch dazu wieder Englisch written, wieder was für besonders Hartgesottene. Macht aber Spass, das anzulesen, zumindest mir -
    man lernt dazu! - Gruss aus dem sonnigen Süden, Zephyr :)

  • Hallo, noch 'n Nachtrag zum Thema "Farbensehen der Fische", auch zu "alte Literatur", wo Du lieber Erich scheinbar Fachmann bist, und zur " Konstanzer" Elritze: Hab da noch zwei Aufsätze im Schuber von Friedrich Schiemenz (1924) und Hans Wolf (1925), "Das Farbunterscheidungsvermögen der Ellritze", beides Uni Göttingen. Schiemenz schreibt 1924: "Die Frage, ob Fische Farben unterscheiden können, wurde zu einem Problem von höchstem Interesse ..."! Logo, nehme an, dass jetzt Michael Kempke und auch Fred Poeser wissen, dass ihre bunten Guppys Farben sehen können, ob das in Diemelsee 2019 zur Sprache kommt, ist unwahrscheinlich, die Ausstellungsfische werden von den Züchtern ausgewählt und von einer "Kommission" prämiert. Alles "aquarium artefacts". Übrigens die Elritze war damals eine Ellritze. Zur Zeit habe ich keine Guppys mehr. Gruss, Zephyr :)

  • Lieber Zephyr,


    wenn man das Sozialverhalten - und die damit verbundene variable Farbgestaltung - verschiedener Fischarten beobachtet hat, ist auch ohne Experimente klar, dass Fische - im Prinzip - Farben sehen können.


    ... aber natürlich, die Besten müssen von der Uni Göttingen stammen!


    ... übrigens auch Peter Ax, mein damaliger Institutsdirektor (ein "Cladist"), der damals einen mächtigen Disput wegen seiner "Phylogenetische Sytematik" mit MAYR hatte!


    Sorry, aber auch der andere Meyer war in Konstanz .... bei Mayr, Mair, Mayer, Meier, Meyer, oder wie auch immer, und Konstanz denke ich an den MAYR! Schreibweise fast egal ... trotzdem für mich peinlich, peinlich, peinlich ....


    Guppys alle verfüttert? ;-)


    Beste Wünsche!

    Gruß


    Erich

  • Hallo und "Grüss Gott" mein lieber Erich! Ich bin ja nun auf echt kein Profi-Biologe, ich trieb mich nur an der Uni Konstanz rum, weil einer meiner Söhne dort Maschinenbau studierte - da sass ich da im Lesesaal der Naturwissenschaftler wie ein älteres Semester, in bequemen Sesseln und die Mesa war tatsächlich nicht weit - eine Tasse Kaffee 50 Pfennig, leckerer Mohnstreussel 1,- DM. Das schwerste Buch, das ich je in der Hand hatte war E.O. Wilsons "Sociobiology", war aber leicht zu lesen - schätze 8 Kilo mindestes, 'ne Waage gab's nicht im Lesesaal - aber schon 'n modernen Photokopierer, so habe ich noch als Souvenir den Schiemens und den Wolff im Bücherregal - übrigens "Wolff" wie die "Ellritze" mit Doppeleff geschrieben. Und meine Guppys sind einen natûrlichen Tod gestorben, ähnlich wie meine Halbschnäbler - ich habe schliessendlich keine Nachzuchten mehr gemacht, obwohl ich mich eigentlich bei meinen Fischen den "Art-Erhaltungszüchtern" zurechne - is ja kein Schimpfwort - ich mache keine Kreuzungsexperimente. Und alles ist Freizeitvergnügen. Vielleicht bin ich ein "Citysen-Scientist" - könnte sein, das. In diesem Sinne tschüss! 8) Zephyr