Ich blicke in meinen Garten - volle Kirschbluete - einfach schoen anzusehen! Aber das Wetter - kuehle 8 Grad und keine Bienen. Na ja - gucke dann noch in meine Agenda - DGLZ-Boerse in Hanau bei Frankfurt! Ob's da auf der Boerse Phallichthys amates gegeben haette? Sicher nicht - somit nix versaeumt. Dafuer im Forum von Erich serviert 'Poecilia kempinski', a new fresh water fish der Furore macht? 'The Fish of the Century' ist's sicher nicht - der wurde von Heiko Bleher schon laengst ausgelobt! Siehe 'aquarium heute', ja wann war das doch noch?
Gab's den neuen Poeciliiden (ist's orthographisch richtig?) schon in Hanau zu erwerben? :lol: Bitte - locker bleiben, Erich - Du bist ein Pedant, was die Orthographie angeht und nun auch in Sachen Nomenklatur ... wir sind doch hier "unter uns" (= "en famille") und auf keinem wissenschaftlichen Symposium! Es gruesst Zephyr aus dem Sueden
Ohlala! Der 21. April!
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Lieber Zephyr,
ich habe heute den ganzen Tag eine Wandergruppe durch eine herrliche - eiszeitlich geprägte - Landschaft geführt. Wir hatten Sonnenschein und 16° C., die Hänge waren gelb und und blau, von der Gelben Anemone und vom Leberblümchen ("Blume des Jahres" in Deutschland)...waren fast 8 Stunden unterwegs.
Es handelt sich um "kempkesi", nicht "kempinski"! Da bricht offenbar in Dir der Ur-Berliner wieder durch, kann sich auch in Frankreich nicht verleugnen!?
Was heißt "Pedant"? Wenn es Regeln gibt, dann sollte man sie einhalten, oder abschaffen!
Es sind nicht meine Regeln, ich halte auch viele für fragwürdig! Schaffen wir die nicht beachteten ab, hätten wir in Deutschland nur noch 30%, tolle Perspektive...
Gruß
Erich
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Hallo Erich! "eiszeitlich geformte Landschaft" - kenne ich auch, aber vielleicht anders, eben Allgaeu, mit Iller und Bodensee zum Beispiel - in Guenzburg kannte ich sogar 'nen Aquarianer - das war die Guenzeiszeit! Die Sache mit "Kempinski" ist nicht ernst zu nehmen - logisch, meine Wiege stand in Berlin, drum dachte ich zunaechst allerdings an Kranzler und war verunsichert - sollte ein spaeter Aprilscherz sein. Uebrigens, ernstlich - irgendwo in 'ner aelteren DATZ las ich mal 'n interessanten Beitrag zu Nomenklaturfragen im Zusammenhang mit Fischen, war eine umfangreichere kritische Zuschrift, koennte ein aelterer, schweizer Ichthyologe (Genf ?) gewesen sein, der da philosophierte - er bemaengelte z.B. einen "Maylandi-Fisch", wobei es eigentlich vor allem um die Schreibweise ging, er hatte konkret nix gegen Hans Mayland! Ich suche alte DATZe durch ... finde nix - schade. Sicher hast Du's auch gelesen und weisst besser Bescheid als ich, Du bist in solchen Dingen ziemlich fit! - Na ja "Pedant" - so etwas muss ja nicht schlecht sein, drum schreibe ich Poeciliiden jetzt auch mit dem Doppel-i, will mich schliesslich nicht blamieren, soweit es eben geht - aber mit einigen Fehlern bin ich trotzdem geboren, das gehoert zu meinem "Genom" - oder soll's der "Genpool" sein? :? Na ja, fahre jetzt fuer 'ne Woche in meine "eiszeitliche Landschaft", mit Eistobel und so - habe noch die Winterreifen drauf - fuer alle Faelle! :lol: Zephyr
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Es gab bei den Maylandi-Fischen einige Fragen, ob z.B. der Beschreiber von Melanotaenia maylandi - ein Herr namens Jo in't Veen - in Wirklichkeit Hans Mayland war, was die Beschreibung ungültig machen würde. Das konnte aber nie bewiesen werden. Regeln sind aber dazu da, eingehalten zu werden. Den Internationalen Code für Zoologische Nomenklatur gibt es seit etwa 100 Jahren, das hat schon seinen Sinn.
HH
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Hallo allerseits! Es bewahrheitet sich wieder mal der Spruch "Wer sucht, der findet!". Der Beitrag zu Nomenklaturproblemen stammt von Jacques Géry, Titel "Wissenschaftliche Beschreibungen aus Versehen", DATZ 12/91, S. 793-798. Und HH hat's getroffen, es geht unter anderem auch um die "unglaubliche Geschichte von Pseudotropheus hajomaylandi" (S. 796) ... koennte auch "Maylandia hajomaylandi" genannt werden, meint Monsieur Géry scherzend. Gefunden habe ich Gérys Aufsatz dank Erich, denn da steckte sein Wochenschrift-Artikel vom 19. 3. 1912 zu Poecilia branneri drin als Lesezeichen - somit waeren wir wieder bei der Welt der Poeciliiden angelangt. :lol: Es gruesst Zephyr
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Hallo zusammen,
mit dem Beschreiben ist es so eine Sache... sagt oft viel über die Autoren aus. Es gibt z.B. eine Amöbe (!) namens "Pontifex maximus", da muss jemand aber ein großer "Freund" des Papstes gewesen sein!
... und ich dachte Zephyr meint den Beitrag aus der DATZ 10/2008 "Unser Diskusbuntbarsch - wie heißt er denn nun korrekt?" über den Gebrauch von Typusmaterial und die Bedeutung von Sorgfalt in Sytematik und Taxonomie. Nicht von einem Schweizer, aber einem Niederländer...
Gruß
Erich
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Hallo, verehrte Experten! Ich muss mich entschuldigen, denn Jacques Géry, gestorben 2007, lebte Richtung Bordeaux und war somit ein franzoesischer Ichthyologe, also nix Schweizer- sorry! Ein interessierter Laie, wie ich es bin, kann sich halt irren. Doch Dank Erichs Lesezeichen, mit dem 'Zitronenkaerpfling' aus dem Jahre 1912, habe ich den Aufsatz ueber "wissenschaftliche Beschreibungen aus Versehen" gefunden und empfehle ihn zur Lektuere - ist ein Grundsatz-Aufsatz und nicht einer speziellen Fischart gewidmet. Andererseit DATZ 12/91 ist auch noch bemerkenswert mit seinem Hinweis, dass in der Garonne Piranhas gefangen wurde. Auch 1991 war vieles schon moeglich. :lol: - Es gruesst Zephyr
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Der Beitrag über den richtigen Namen des Diskus taugt ebenfalls nur als Aprilscherz, den was da über Großschreibung fabuliert wird, ist grottig und falsch.
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Hallo Harro,
Danke für den Hinweis, dann muss ich den Beitrag doch mal lesen, habe ich bisher noch nicht getan!
Gruß
Erich
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